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Anlagen & Chronik

Wasser & Abwasser

Wasser

Das Wasserwerk, ein Teilbetrieb der Stadtwerke Wörgl GmbH., fördert jedes Jahr rund 1,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser, um den täglichen Wasserbedarf für die Haushalte, Gewerbe und Industrie, vom Lahntal bis Pinnersdorf zu sichern. Der durchschnittliche Tagesverbrauch beträgt ca 3.500m³. Die Gesamtlänge der verlegten Wasserleitungen (ohne Hausanschlussleitungen) beträgt ca. 65 Kilometer. Rund 11.500 Einwohner werden derzeit über ca. 1.600 Hausanschlüsse vom Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt.

3 Quellfassungen, 3 Tiefbrunnenanlagen, 3 Hochbehälter mit einem gesamtem Speichervolumen von 2.712 m³ und 2 Druckerhöhungsanlagen sind die wichtigsten Anlagenteile der Wasserversorgung.

Der tägliche Gesamtwasserbedarf beträgt ca. 4.000 m³ im Winter und ca. 5.000 m³ im Sommer. Die Wasserverteilung erfolgt über ein ca. 60 km langes Verteilnetz mit einem Leitungsdruck von ca. 5-6 Bar. Die Wassertemperatur beträgt ca. 9-10 °C.

Abwasser

Seit den 50-iger Jahren sind die Stadtwerke Wörgl auch für die

Entsorgung des Abwassers zuständig. Dabei werden ca. 55 km Sammelkanäle

und 10 km Hausanschlusskanäle sowie 4 Pumpwerke und 3

Regenüberlaufbecken betreut. Die Anschlussdichte beträgt 96%.

Die Abwässer der Stadtgemeinde Wörgl gehen in die Kläranlage des Abwasserverbandes Kufstein und Umgebung.

Die Abwasserentsorgung der Haushalte und Betriebe erfolgt über ca. 55 km Sammelkanäle und ca. 10 km Hausanschlußkanäle, sowie 4 Kanalpumpwerke. Die Anschlußdichte in Wörgl beträgt 96%.
Die gesammelten Abwässer werden der Verbandkläranlage Wörgl-Kirchbichl und Umgebung zugeleitet.
Neben Wörgl sind im Abwasserverband die Gemeinden Kirchbichl, Bad Häring, Angath, Mariastein, Langkampfen, Kundl und Wildschönau vertreten.

1998-2000
Lahntal

Die nicht mehr zeitgemäße geographische Lage des Tiefbrunnens, das Gefahrenpotential durch die Nähe der Bundesstraße und die wachsenden Gewerbebetriebe im Bereich Lahntal, führten zu Überlegungen, einen neuen und sicheren Standort für eine Tiefbrunnenanlage zu suchen.
Dieser Standort wurde südlich des Stangl - Hofes im Lahntal gefunden, die Probebohrungen waren erfolgreich und es konnten in den Jahren 1998 bis 2000 zwei neue Tiefbrunnen abgeteuft werden. Nach Fertigstellung der notwendigen Bauwerke, technischen Ausrüstungen und der Anbindung an die Transportleitung DN 300 zum Hochbehälter Hennersberg, konnte die Anlage im Frühjahr 2000 den Probebetrieb aufnehmen. Seit Herbst 2000 wird mit dieser Tiefbrunnenanlage der Großteil des Trinkwasserbedarfes der Bevölkerung von Wörgl abgedeckt.

1970er
lahntal1

In den 70er Jahren wurde das Trinkwasserpumpwerk Lahntal, mit einer max. Fördermenge von 100 l/Sek errichtet. Dadurch war man von den Quellschüttungen unabhängig und es wurden bis zu 2/3 des Gesamtwasserbedarfes aus diesem Horizontalfilterbrunnen gefördert.

1954
Hennersberg

In weiterer Folge des Ausbaus des Verteilnetzes im Jahr 1927, wurden 1954 die Quellen Pinnersdorf erschlossen und der Hochbehälter Hennersberg HB 1300 erbaut.

1950er
Abwasserentsorgung

Die Abwasserentsorgung der Haushalte und Betriebe ist seit den 50-iger Jahren ebenfalls ein Teilbereich der Stadtwerke.

1927
Hennersberg1

Ursprünglich fand man mit den Sonnbergquellen noch das Auslangen, jedoch schon 1927 musste aufgrund der wachsenden Bevölkerung die Quelle Oberau über den Hochbehälter Hennersberg HB 250 dem Verteilnetz zugeführt werden.

1899
öffentliches Verteilnetz

Seit dem Jahre 1899 wird die Bevölkerung von Wörgl über ein öffentliches Verteilnetz mit Trinkwasser versorgt.

24 Stunden Bereitschaftsdienst

unter 0664 62 60 906