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Was heißt bidirektionale Kommunikationsanbindung?
Bidirektional bedeutet, dass eine Datenübertragung in beide Richtungen (Zähler <-> Netzbetreiber) stattfindet.


Was kann ein Smart Meter zum Unterschied zu meinem bisherigen Zähler?
Neben der Erfassung von Verbrauchswerten (=Zählerstände) in unterschiedlichen Zeitinter-vallen verfügen diese Zähler, aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, über eine Reihe von Zusatz-Funktionen:
•    Fernablesung durch den Netzbetreiber
•    Anzeige der gespeicherten Verbrauchswerte am Smart Meter-Display
•    Schnittstelle für erweiterte Funktionen für den Kunden (z.B. Home Display, Energiemanagement-Systeme)
•    Messung von Energie-Bezug und -Lieferung
•    Freigabe und Unterbrechung der Anlage aus der Ferne

Warum werden Smart Meter installiert?
Ein langfristiges Ziel ist die Reduktion des Energieverbrauchs und der mit der Energie-erzeugung verbundenen CO2-Emissionen zur Erreichung der Klimaziele. Der Grundgedanke, welcher hinter der Einführung von Smart Meter steht, ist die Idee, Kunden/Kundinnen auf Wunsch, zeitnah Informationen zu ihrem Stromverbrauch zur Verfügung zu stellen. Damit soll das Energiebewusstsein gestärkt werden und zu einem effizienteren Umgang mit Strom anregen. Um Verbrauchsinformationen für Kunden aufbereiten und übermitteln zu können, müssen diese auch zentral den Netzbetreibern zur Verfügung stehen. Da mit der derzeitigen Zählertechnologie eine Fernauslesung nicht möglich ist, bedarf es einer Technologie, die Information und Kommunikation vereint.


Wie erfolgt die Messung meiner Verbrauchswerte (= Zählerstände)?
Sie können sich diesen Zähler ähnlich einem kleinen Computer mit Display vorstellen.
Diese digitalen Zähler werden bereits seit über 20 Jahren in Gewerbe- und Industriebetrieben standardmäßig eingesetzt. Der Zähler verfügt über unterschiedliche Speicher- und Ausleseintervalle, sobald dieser kommunikationsfähig ist.