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Heizen mit Holz - aber richtig!

Schon seit Menschengedenken spendet Holz als Brennstoff Wärme und Behaglichkeit. Dabei schont Heizen mit Holz bei der richtigen Handhabung auch noch die Umwelt und Ihre Geldbörse. Holz als erneuerbarer Energieträger hilft uns beim Klimaschutz: Es gibt bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid an die Atmosphäre ab, wie zuvor aus der Luft durch den Aufwuchs gebunden wurde.

Tipp 1: Richtig anzünden
Besonders wichtig ist es, den Brennholzstapel von oben, mit ausreichend Luftzufuhr und einer umweltfreundlichen Anzündhilfe anzuheizen. Dazu das Holz zunächst locker in den Brennraum schlichten. Entgegen alter Gewohnheiten die Anzündhilfe dann nicht unter, sondern auf den Holzstapel legen. Die Vorgangsweise erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, führt aber rasch zu einer guten Flammenbildung. Die entstehenden Gase können so bei hoher Temperatur rasch ausbrennen, das Feuer ist bereits nach wenigen Minuten rauchfrei. Auf eine ausreichende Luftzufuhr ist während des gesamten Abbrands zu achten.

 

Tipp 2: Hohe Brennholzqualität sicherstellen
Am besten trockenes Holz aus der Region mit kurzen Anfahrtswegen kaufen. Beim Fachhändler oder im landwirtschaftlichen Betrieb nach dem Wassergehalt fragen. Dieser sollte bei trockenem Holz keinesfalls über 20 Prozent liegen. Geeignet sind sowohl Laubhölzer, wie bspw. Buche, als auch Nadelhölzer, wie Fichte und Tanne. Achtung, Altholz ist in den meisten Fällen mit Konservierungsmitteln oder Lacken behandelt und darf deswegen nicht verbrannt werden.

 

Tipp 3: Ofen regelmäßig warten
Eine regelmäßige Reinigung, Wartung und Kontrolle des Ofens durch den Rauchfangkehrer bringt Sicherheit und einen hohen Wärmeertrag. Alte Einzelöfen verbrauchen viel Brennmaterial, verursachen hohe Feinstaubemissionen und sollten deshalb ausgetauscht werden.

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